Innovation braucht Übersetzer: Mit BioIntelligence auf der bio:cap in Berlin

Vom 9. bis 11. Juni 2026 war das Team von BioIntelligence auf der bio:cap im CityCube Berlin vertreten. Mit einem eigenen Stand und einem Fachvortrag nutzten wir die Messe, um mit Start-ups, Investor:innen, Mentor:innen und weiteren Akteuren des Life-Science-Ökosystems ins Gespräch zu kommen.

Für uns bei innos war die Veranstaltung weit mehr als ein klassischer Messeauftritt. Sie hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kapitalgebern ist, damit aus innovativen Ideen erfolgreiche Unternehmen entstehen können.

Innovation entsteht zwischen Menschen

Als Betreiber und strategischer Partner des High-Tech-Inkubators BioIntelligence übernimmt
innos die strategische und operative Steuerung: Wir bringen Gründer:innen, Forschungseinrichtungen, Mentor:innen und Kapitalgeber:innen zusammen, organisieren Formate wie die Teilnahme an der bio:cap und sorgen dafür, dass aus wissenschaftlichen Ideen tragfähige Geschäftsmodelle werden. Durch gezielte Moderation, methodische Impulse und den Aufbau tragfähiger Strukturen schaffen wir die Grundlage dafür, dass Innovationsökosysteme wie BioIntelligence nachhaltig wirken können.

Dabei erleben wir täglich, dass innovative Technologien allein nicht ausreichen.Es braucht Menschen, die unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen, Netzwerke schaffen und nachhaltiges Verständnis für die Herausforderungen der jeweils anderen Seite entwickeln.Genau diese Rolle übernimmt innos seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Innovationsökosystemen – und auch bei BioIntelligence.

Life-Science-Start-ups brauchen mehr als ein Programm

Im Rahmen ihres Vortrags zeigte Felina Kallbach, Projektleitung HTI BioIntelligence, welche besonderen Anforderungen die Begleitung von Life-Science-Start-ups mit sich bringt.

Anders als in vielen anderen Branchen sind die Entwicklungszyklen lang, regulatorische Anforderungen hoch und Markteintritte oft erst nach mehreren Jahren möglich. Standardisierte Förder- und Inkubationsprogramme stoßen hier schnell an ihre Grenzen.


„Sometimes incubation looks less like a laboratory
and more like a workshop.“

Die wichtigste Aufgabe besteht häufig nicht darin, den nächsten Meilenstein vorzugeben, sondern Gründer:innen dabei zu unterstützen, mit Unsicherheit umzugehen, die Sprache von Investor:innen zu verstehen und ihre wissenschaftlichen Innovationen in wirtschaftliche Potenziale zu übersetzen.


Zwischen Wissenschaft und Kapital

Ein zentrales Thema vieler Gespräche auf der bio:cap war die Finanzierung von Life-Science-Innovationen.

Europa verfügt über herausragende Forschung und vielversprechende Technologien. Gleichzeitig fließt ein großer Teil der Investitionen weiterhin in die USA. Ein Grund dafür liegt häufig nicht in der Qualität der Innovationen, sondern im gegenseitigen Verständnis der Akteure.

Wissenschaftliche Teams müssen lernen, wie Investoren denken. Gleichzeitig benötigen Kapitalgeber ein besseres Verständnis für die Entwicklungszyklen, Risiken und Potenziale von Life-Science-Unternehmen.

Hier sehen wir eine der wichtigsten Aufgaben von BioIntelligence: Menschen zusammenzubringen, Wissen zu vermitteln und den Dialog zwischen den verschiedenen Welten zu fördern.


Was wir von der bio:cap mitnehmen

Die Messe hat uns gezeigt, wie groß der Bedarf an Vernetzung, Orientierung und Austausch im Life-Science-Bereich ist. Viele Start-ups suchen Unterstützung auf ihrem Weg in den Markt. Gleichzeitig möchten Mentor:innen, Coaches und Investor:innen besser verstehen, wie wissenschaftliche Innovationen entstehen und erfolgreich wachsen können.

Für uns bestätigt das den Ansatz von BioIntelligence: Erfolgreiche Inkubation bedeutet nicht nur Coaching und Förderung, sondern vor allem den Aufbau eines starken Innovationsökosystems, in dem die richtigen Menschen zusammenkommen.

Auch die bio:cap selbst hat uns begeistert. Für ihre erste Ausgabe hat sie einen starken Auftakt hingelegt: ein offenes, nahbares Setting, spannende Gespräche direkt an den Ständen und ein vielseitiges Speaker-Programm mit inspirierenden Persönlichkeiten. Statt anonymer Messehallen entstand ein Umfeld, das fast schon familiär wirkte und echte Begegnungen ermöglichte.  Berlin bietet dafür den passenden Rahmen – die bio:cap passt hervorragend zur dynamischen Life-Science- und Innovationslandschaft der Hauptstadt.. Wir gratulieren dem Organisationsteam zu dieser gelungenen Premiere und freuen uns schon jetzt auf die nächste Ausgabe der bio:cap. Eines ist sicher: Wir kommen wieder.

innos insight –

Beitrag von

Felina Kallbach
(Team Lead Business Development)

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