innos days 2026: Transformation bewusst gestalten
Wie jedes Jahr zu Beginn des Jahres haben wir uns bei innos bewusst Zeit genommen, um innezuhalten, zurückzublicken und gemeinsam nach vorn zu schauen. Die innos days am 14. und 15. Januar 2026 standen ganz im Zeichen der Transformation – nicht als abstraktes Buzzword, sondern als gelebter, gemeinsamer Prozess.
Für zwei Tage haben wir unsere gewohnten Routinen hinter uns gelassen und unser Berliner Büro auf dem EUREF-Campus in einen Raum für Austausch, Lernen und Entwicklung verwandelt.
Standortbestimmung und Lernen im Fokus
Der Auftakt der innos days begann mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme:
Wo stehen wir als Organisation? Was läuft gut und wo gibt es Potenzial für neue Ansätze?
In einem mehrstündigen Workshop zum Thema Organisational Learning haben wir uns intensiv damit beschäftigt, wie Wissen bei innos entsteht, geteilt und weiterentwickelt wird. Ziel war es, den unternehmensinternen Wissensfluss besser zu verstehen und konkrete Ansatzpunkte zur Verbesserung zu identifizieren.
Ein zentrales Ergebnis zog sich dabei durch viele Diskussionen: So sehr sich Tools, Formate und Rahmenbedingungen auch verändern – persönlicher Austausch bleibt essenziell für nachhaltiges Lernen. Wissenstransfer ist und bleibt ein zutiefst menschlicher Prozess, der Vertrauen, Dialog und gemeinsame Reflexion braucht.
Visionen entwickeln: Das innos-Wissensökosystem
Im nächsten Schritt wurde es kreativ. Mithilfe der Walt-Disney-Methode schlüpften wir in unterschiedliche Rollen – Träumer:innen, Denker:innen und Realist:innen – und entwickelten gemeinsam das ideale innos-Wissensökosystem.
Dabei ging es nicht nur um große Visionen, sondern auch um kritische Fragen der Umsetzbarkeit. Künstliche Intelligenz spielte in vielen Entwürfen eine zentrale Rolle: als Enabler, als Sparringspartner und als integraler Bestandteil zukünftiger Lern- und Arbeitsprozesse.
Bühnenwechsel am Abend – ein Mordfall als Katalysator
Neben Strategie, Struktur und Zukunftsfragen kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. Beim gemeinsamen Krimidinner im Stil der 50er Jahre („Der Tod trägt Petticoat“) im Restaurant Habel am Reichstag tauschten wir für kurzweilige Stunden Flipcharts gegen Rollenkarten, und Workshops gegen Ermittlungsarbeit.
Das Abendprogramm sorgte für viele Lacher: James, der exzentrische Psychopath, brachte alle zum Staunen – und Dr. Mindermann, die Psychologin, offenbarte unerwartetes Schauspiel-Talent, das für manche überraschende Wendungen im Kriminalfall sorgte. Beim Spielen neuer Rollen wurde schnell klar: Transformation kann nicht nur strategisch, sondern auch mörderisch unterhaltsam erlebt werden. Teamgeist, Kreativität und Leichtigkeit waren die wahren Gewinner des Abends – ein gelungener Brückenschlag zwischen Arbeit und Erlebnis.
„Nicht die Veränderung selbst ist das Schwierige, sondern der Moment dazwischen.“
Der zweite Tag der innos days begann mit einem Impulsvortrag zum Thema Transformation von Marleen Littmann, der bewusst einen ungewohnten Blickwinkel einnahm. Statt das „Davor“ oder „Danach“ in den Mittelpunkt zu stellen, richtete sich der Fokus auf den Moment der Veränderung selbst.
Die gemeinsame Erkenntnis: Transformation ist weniger an einzelne Entscheidungen geknüpft als an Haltung, Empfinden und innere Ausrichtung. Veränderung beginnt dort, wo sie bewusst wahrgenommen und angenommen wird.
Transformation gemeinsam verankern – mit Klarheit, Haltung und Vertrauen
Aufbauend auf den Erkenntnissen des ersten Tages blickten wir anschließend nach vorn. Ganz im Sinne der Transformation lernten wir das neue Geschäftsorganigramm von innos kennen, erkundeten neue Rollen und diskutierten ihre Bedeutung für unsere zukünftige Zusammenarbeit.
Mit einer klaren Roadmap für 2026, neuen Werkzeugen und frischem Brainfood sind wir gut aufgestellt, um die anstehenden Veränderungen aktiv zu gestalten – und Transformation nicht nur zu begleiten, sondern fest in unserer Organisation zu verankern.
Die innos days 2026 haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll es ist, bewusst Raum für Reflexion, Lernen und gemeinsame Ausrichtung zu schaffen. Sie haben verdeutlicht, dass Transformation nicht allein durch neue Strukturen entsteht, sondern vor allem durch Haltung, Dialog und gegenseitiges Vertrauen.
Ein besonderer Dank gilt Marleen Littmann für ihren inspirierenden Impuls, der uns eingeladen hat, Transformation nicht nur als Ziel oder Ergebnis zu betrachten, sondern als bewussten Moment des Erlebens. Dieser Perspektivwechsel hat viele Gespräche geprägt und nachgewirkt.
Mit klaren Erkenntnissen, einer gemeinsamen Roadmap und viel Energie blicken wir nun auf das vor uns liegende Jahr. Bereit, Veränderung aktiv zu gestalten – und Transformation nicht nur zu begleiten, sondern als festen Bestandteil von innos weiterzuentwickeln.